Festigkeit, Zähigkeit, Härte, genaueste Kohlenstoffregelung, Reduzierung der Randoxidation. Schutzgashärten bietet ein außergewöhnliches Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Computergesteuerte (Glockenofen) Anlagen. präzise Kombination der Parameter – jedes Verfahren wird dokumentiert und ist 100% reproduzierbar.

Die Anwendungsbereiche/Einsatzbereiche

Automobilindustrie, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrtindustrie, Elektroindustrie,
Textilindustrie, Maschinenbau, Werkzeugbau

Die Werkstoffgruppen

Un- bis mittellegierte Stähle und thermochemische Prozesse

Wärmebehandlungen, die wir im Bereich Schutzgashärten durchführen

Stehende und hängende Chargierung bis 1000 mm Länge

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  • Spannungsarmglühen

    Unter Spannungsarmglühen versteht man ein Glühen bei Temperaturen unterhalb der Umwandlungstemperatur Ac1 mit anschließender langsamen Abkühlung zum Abbau innerer Spannungen (Eigenspannungen).

    Härten

    Das Härten soll dem Bauteil möglichst durch Martensitbildung eine hohe Härte verleihen. Es besteht aus den beiden Schritten Austenitisieren und Abkühlen mit zweckentsprechender Geschwindigkeit.

    Vergüten

    Härten mit nachfolgendem Anlassen meist oberhalb 550°C, um eine gewünschte Kombination mechanischer Eigenschaften zu erreichen. Insbesondere soll gegenüber dem gehärteten Zustand die Zähigkeit verbessert werden.

    Aufkohlen

    Thermochemisches Behandeln eines Werkstückes im austenitischen Zustand zum Anreichern der Randschicht mit Kohlenstoff, der dann im Austenit in fester Lösung vorliegt.

    Einsatzhärten

    Das Einsatzhärten besteht aus Aufkohlen oder Carbonitrieren mit nachfolgendem Härten entweder unmittelbar anschließend daran oder nach einem Zwischenkühlen und Wiedererwärmen auf eine zweckentsprechende Härtetemperatur. Hierzu wird die Randschicht vor dem Härten mit Kohlenstoff (Aufkohlen) oder Kohlenstoff und Stickstoff (Carbonitrieren) angereichert. Die zusätzliche Stickstoffanreicherung bewirkt gegenüber dem Aufkohlen durch Veränderung des Umwandlungsverhaltens in der Randschicht eine höhere Härtbarkeit und nach dem Härten eine höhere Anlassbeständigkeit. Je nach den geforderten Gebrauchseigenschaften bzw. den Erfordernissen der nachfolgenden Bearbeitung (z.B. Schleifen) wird nach dem Härten noch angelassen oder tiefgekühlt und angelassen. Das Einsatzhärten dient dazu, der Randschicht von Werkstücken und Werkzeugen aus Stahl (mit C-Gehalten von = 0,2%) eine wesentlich höhere Härte und dem Werkstück/Werkzeug bessere mechanische Eigenschaften zu verleihen.

    Carbonitrieren

    Prozess ähnlich dem Einsatzhärten. Neben Kohlenstoff wird beim Carbonitrieren die Oberfläche zusätzlich mit Stickstoff angereichert.

    Tiefkühlen

    Verfahren zum Erreichen von Maßstabilität von wärmebehandelten Teilen durch ein nach der Wärmebehandlung durchgeführtes Tiefkühlen. Dient zum Umwandeln noch vorhandenen Restaustenits bzw. zur Gefügestabilisierung.

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